Category: technik

Personalausweis mit RFID Zapper kastrieren

Der neue Personalausweis ist nun keine Zukunftsmusik wie ich bereits einmal geschrieben hatte sondern ist ab 1. November Standard. Das außergewöhnliche an dem neuen Identifikationsnachweis ist der verbaute RFID Chip. Wenn ihr euch grundlegend über RFID informieren wollt lest bitte einmal meinen Leitfaden zu dieser interessanten Technik.

Der RFID Chip ist die Grundlage für die eID Funktion des Ausweises. Mittels eID ist es möglich sich online genau so zu authentifizieren wie offline, also digital die selben Merkmale zu transportieren wie wenn man seinen Ausweis vorzeigt.

Vorerst wird dies vermutlich nur von wenigen Institutionen in Anspruch genommen werden und auch der favorisierte Onlineshop wird wohl nur schleppend die Möglichkeit bieten sich mittels eID zu registrieren aber nach und nach wird es sich wohl durchsetzen.

Eine weitere Funktion ist die Biometriegestützte Identifikation. Das heißt es kann freiwillig der Fingerabdruck hinterlegt werden und so soll es zukünftig registrierte Grenzübertritte und Zugänge zu gesicherten Bereichen ermöglichen.

Als drittes und letztes Feature bietet der neue Ausweis eine sogenannte QES Funktion die eine rechtsverbindliche elektronische Unterschrift ermöglicht.

Leider hat das ganze nicht nur Vorteile sondern auch den Nachteil dass man im schlimmsten Falle (oder im Optimalfall, kommt halt wie immer auf den Standpunkt an) die sensiblen Daten des Ausweises auslesen kann solange man ihn z.B. ganz normal in seinem Portemonnaie trägt. Natürlich ist das nicht so einfach möglich da man ein Zertifikat und einen PIN benötigt. Doch ich könnte mir gut vorstellen dass die ersten ernsthaften Hacks nicht lange auf sich warten lassen.

Wem das ganze so nicht gefällt und auf die Funktionen verzichten kann der kann diesen Chip mit Leichtigkeit zerstören. Rechtliche Folgen für den Besitzer hat das keine. Die Biometrischen Daten die darin erfasst sind sind nicht zwingend für die Gültigkeit notwendig und der Ausweis gilt natürlich nach wie vor auf herkömmliche Weise.

Nachfolgend die Anleitung um den RFID Chip nachhaltig zu zerstören und seinen neuen Perso zu kastrieren.
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Wii Softmod mit Bannerbomb

Wer eine Wii sein Eigen nennt und sich bisher nicht ans Modden getraut hat weil er entweder a) keine Sinn darin gesehen hat oder b) Angst hatte er könnte seine Konsole beschädigen oder Garantie Anspruch verlieren der sei beruhigt. Es gibt viele Gründe seine Wii zu “cracken” und noch dazu ist es nahezu ohne Risiko.

Ein großer Vorteil ist natürlich dass Spiele nicht nur von den DVDs abgespielt werden können sondern einen USB Festplatte angeschlossen werden kann und somit nicht nur das wechseln entfällt und das Laden deutlich schneller von der Hand geht, es sieht auch noch hervorragend aus da man seine Sammlung mit Covern und Infos direkt in einer MediaCenter ähnlichen Darstellung durchsuchen und starten kann.

Wie auf dem Blog zu lesen ist nutze ich selbst ein HTPC mit MediaPortal aber die Wii ist durch das modden auch im Stande Filme, Musik und andere Multimediale Inhalte wiederzugeben.

Für das Softmodden benötigt man nur eine 2GB SD Karte, eine kompatible USB HDD und die nötigen Dateien. Es gibt eine Vielzahl von Anleitungen und unterschiedlichen Methoden um seiner Wii ein Softmod zu verpassen ich würde euch aber zum Bannerbomb Exploit raten. Eine wirklich sehr ausführlich beschriebene Anleitung ist bei SoftWii zu finden.

Musik Visualisierung – Vanashing Point

Unter Visualisierung der Musik versteht man nicht das anzeigen von Balken wie man sie von einem Equalizer kennt sondern die intelligente Darstellung der akustischen Signale durch Farben, Formen und Wellen.

Stephen Malinowski hat dieses Vorhaben 1970 zum ersten Mal vorangetrieben und die Historie der Music Animation Machine kann man sich auf seiner Seite anschauen.

Heute bin ich aber auf eine andere Visualisierung eines MotionGrafik Designers Namens Takuya Hosogane gestossen die mir sehr gut gefällt und die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Open Hardware + Open Software = Open-PC für 359 Euro

OpenSource? Kein Thema. Open-PC? sollte man denken das gibts schon ewig, aber tatsächlich scheint das wirklich der erste PC seiner Art zu sein.

Entwickelt wurde dieser PC von der Linux Community für die Linux Community wie der Slogan auf open-pc.com uns verkündet und tatsächlich wurde der PC auf Basis von Umfragen an die Community entwickelt. Dort wurde beispielsweise gefragt welcher Browser, welche Größe die HDD oder welche Gehäusebauart der Open-PC haben soll. Auch scheinbar triviale Fragen wie “Welches Hintergrundbild soll Standardmäßig hinterlegt sein” wurden abgefragt. Alle Wünsche konnten aber scheinbar nicht berücksichtigt werden denn 44% der Community forderten ein Optisches Laufwerk das allerdings in der Verkaufsversion nicht integriert ist. Nachrüsten lässt sich dies aber selbstredend.

Gucken wir uns das Ding also mal näher an.
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DLD 2010 – Map your Future

Heute endet die, bereits zum sechsten Mal stattfindende, DLD Conference 2010 (Digital Life Design) und es gab im Rahmen dieser Veranstaltung in München haufenweise Prominenz die der Einladung des Burda Medien Verlags folgten. 3 Tage lang wurden Vorträge über globale Trends, digitale Neuerungen und neue Business-Modelle präsentiert und diskutiert. Unter anderem waren Größen wie der Friedensnobelpreisträger Martti Ahtissari, Google-CEO Marissa Mayer sowie Wikipedia-Gründer Jimmy Wales vertreten.

Den ausschließlich an Frauen vergebene Aenne Burda Award (eine Statue der Pallas Athene) erhielt dieses Jahr die Mozilla Chefin Mitchell Baker als Auszeichnung für alternative und transparente Software-Entwicklungen (Video). Naja, die Auswahl an Preisträgern wird eben solangsam knapp da muss halt auch mal Lady Firefox herhalten.

Die wichtigsten Themen der vergangen Tage und Videos nach dem Klick

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Mein Koch heißt Cornucopia

Sachen gibts.. Als ich gerade die Backlinks zu meinem 3D-Drucker Post angeschaut habe traute ich meinen Augen nicht. Da gibt es doch tatsächlich eine Konzeptstudie vom einer Studentengruppe Namens fluid interfaces group des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in der ein Essensdrucker, der Cornucopia, entwickelt wurde.

Der Drucker verfügt über mehrere gekühlte Kammern (also quasi den Druckerpatronen) in denen diverse Zutaten gelagert werden. Diese Zutaten werden zu einer Düse weitergeleitet welche sich an einer Schiene befindet die sich sowohl horizontal als auch vertikal bewegen und so die Zutaten zusammenfügen kann. Schicht für Schicht, wie eben bei dem besagten 3D-Drucker.

Damit das ganze dann auch wie ein echtes Essen aussieht und vor allem schmeckt, verfügt die Düse nicht nur über Kühl- und Heizelemente sondern übernimmt auch gleich das Verrühren, Zerkleinern und Aufschäumen der Leckereien. Das Innere dieses, ich nenns mal, Ungetümes kann auf das Grad genau temperiert werden. Bis hier hin unglaublich, aber es wird noch besser.
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3D-Drucker bald für den Hausgebrauch

Wer bisher im Privaten oder Seim-Professionellen Bereich 3D-Modelle erstellt hat hätte sich höchstens in den kühnsten Träumen vorstellen können diese als Plastisches Modell direkt zu Hause erstellen zu können. Doch genau dass will HP jetzt ermöglichen.

Möglich wird dieses Vorhaben durch die Kooperation von HP mit Stratasys. Stratasys bietet schon länger günstigere 3D-Drucker Modelle die hauptsächlich durch Hobby Bastler vorangetrieben wurden die auf Basis des Makerbots in “Do it Yourself” Manier günstigste Basis 3D-Drucker erstellt haben. Diese 3D-Drucker Marke Eigenbau sind bereits für unter 1000 Dollar zu haben.

Das “günstige” Einsteigermodell von HP-Stratasys wird unter 15.000 Dollar liegen und richtet sich demnach erstmal an kleinere Unternehmen. Wenn man bedenkt dass bisherige Modelle um 40.000 Dollar schwer waren ist das schon ein ziemliches Schnäppchen. Zukünftig sollen die Herstellungskosten allerdings noch signifikant verringert werden so dass der Heimanwender schon bald von dieser Technik profitieren könnte.

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Misa Digital Guitar – Die Evolution der Gitarre

Als 1920 die E-Gitarre entwickelt wurde war der Hauptgrund eine Möglichkeit zu finden das Instrument lauter zu machen. Wie wir alle wissen gelang das Experiment und außerdem ergaben sich durch die neue Technik noch weitere gern genutzte Funktionen wie Hall, Verzerren etc. Das Grundprinzip der Gitarre blieb aber unverändert, nämlich dass die Saiten in Schwingung gebracht werden und ein Tonabnehmer diese Schwingungen in Klänge umwandelt.

Einmal mechanisch durch die verwendeten Materialien und den Hohlkörper bei der Akustik Gitarre und einmal elektrisch bei der E-Gitarre.

Was aber nun ein Bastler aus Australien mit der Digital Guitar in Eigenregie entwickelt hat könnte tatsächlich der nächste Schritt in Elektronischer Gitarrenmusik sein. Zumindest scheint das Projekt einiges an Potential zu haben und wenn sich Elektrobands formieren kann ich mir diese Gitarre durchaus als Mittel der Wahl vorstellen.

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HTPC – Home Entertainment fürs Wohnzimmer

Projekt HTPC – Hardware

Ziel ist es eine Multimedia Zentrale vom allerfeinsten zu erstellen. Es soll möglich sein darüber per Digitalem Kabel (KabelBW) hochauflösend TV und Pay TV zu sehen inklusive Timeshift und Aufnahmefunktion, Filme und Musik anspruchsvoll zu verwalten und wiederzugeben, Audio- und Videostreams wiederzugeben und “Couchsurfing” zu ermöglichen.

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transparentes OLED Laptop Display

Ich hab ja jetzt ein paar interessante Sachen gesehen die auf der CES vorgestellt wurden aber dieses OLED Laptop von Samsung (AMOLED) ist jetzt wirklich was wo ich mich frage “Ist das nice oder ist das shice?”.

Einerseits kommt es natürlich super futuristisch daher andererseits ist das doch total störend bei einem Laptop wenn der Hintergrund transparent ist. Mal abgesehen davon dass man von hinten sehen kann was man am Laptop macht und auch von der Lesbarkeit der Darstellung bin ich nicht so überzeugt. Man muss sich überlegen dass ein Laptopdisplay nicht nur unter Laborbedienungen funktionieren sollte.

Die Technik allerdings ist interessant und schön dass die OLED Displays langsam Marktreife erlangen. Im Auto kann ich mir so ein Display sehr gut vorstellen und bin gespannt was die Entwickler für die Zukunft parat haben.

Video nach dem Klick
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