Category: technik

USB 3.0 – erste SuperSpeed Geräte sind da

superspeed logoDie erfolgreichste Schnittstelle in der Geschichte des Personal Computers geht in die nächste Runde denn es scheint dass die Markteinführung der USB 3.0 Geräte nun endlich Gestalt annimmt und jeder der externe USB Datenträger einsetzt wird das sicherlich zu schätzen wissen.

Jeder weiß dass wenn man vor dem Rechner sitzt und Daten auf einen Stick oder eine externe Platte lädt dann werden Sekunden zu gefühlten Minuten.

Wenn man sich die Spezifikationen von USB 3.0 ansieht dann kommen PC Enthusiasten schon ein wenig ins schwärmen. Mit Geschwindigkeiten von 300 Megabyte pro Sekunde ist der neue USB Standard immerhin 5 mal so schnell wie USB 2.0 der mit einer Datenübertragungsgeschwindigkeit von 60 Megabyte pro Sekunde (480 Mbit/s) nun schon fast altbacken daher kommt. Von USB 1.0/1.1 (12 MBit/s) was nur noch für Tastaturen und Mäuse taugt wollen wir natürlich gar nicht mehr reden.

Doch nicht nur die Datenübertragung profitiert von den neuen Geräten, auch das Laden von Geräten über USB gewinnt dadurch deutlich an Geschwindigkeit.
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RFID – Personalausweis der Zukunft

Ich hatte hier bereits einmal über die Möglichkeiten der RFID Technologie geschrieben aber dass der neue Personalausweis bereits in Planung ist damit hätte ich nicht gerechnet.

Auf der diesjährigen CES 2010 (Consumer Electronic Show) in Las Vegas wurde ein RFID Personalausweis samt zugehörigem Reader vorgestellt. Von der Bundesdruckerei in Auftrag gegeben hat die OLED Association (eine Tochterfirma von Samsung) ein Produkt entwickelt was die Zukunft des deutschen Personalausweises zeigen könnte.

Die Bundesdruckerei ist übrigens eine staatliche Behörde auch wenn sie von 2001 – 2009 privatisiert wurde.

Videos nach dem Klick
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Usenet – eine kleine Einstiegshilfe

Ich möchte hier einen kleinen Leitfaden für Anfänger schreiben um sich in der Anfangszeit im Binary Bereich des Usenet zurechtzufinden. Ich persönlich bin dort seit 2007 aktiv und habe daher meine Erfahrungen gesammelt die ich hier gerne weitergeben möchte.

Über die Geschichte, die Technik und den Aufbau des Usenet werde ich hier nicht schreiben. Das würde den Rahmen sprengen und ist an vielen Stellen im Internet bereits ausgiebig nachzulesen.

Wer mit dem Begriff Usenet gar nichts anfangen kann sollte sich einmal den Wiki Eintrag oder diesen sehr ausführlichen Leitfaden ansehen.

Ich werde hier lediglich darauf hinweisen mit welchen Newsreadern und welchen Seiten ich gute Erfahrungen gemacht habe und eine Hilfestellung zum finden des passenden Anbieters geben.
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Roboter auf dem Mond

Die Besiedlung des Mondes klingt eigentlich wenig sinnvoll aber die Japaner haben da so ihre eigenen Vorstellungen.

Da sie im Asiatischen Weltraumrennen momentan nicht so gut dastehen lassen sie sich so einiges einfallen. Nachdem sie 2008 aus Angst vor den Koreanern ein Gesetzt erlassen haben das die militärische Nutzung der Erdumlaufbahn erlaubt und sie 2008 erfolgreich eine Rakete ins Weltall geschickt haben wollen sie jetzt richtig durchstarten und haben Pläne veröffentlicht bis 2020 einen zweibeinigen Roboter auf dem Mond spazieren zu lassen und eine Art Roboter Kolonie zu errichten.

Sollte ihnen das gelingen wollen sie 10 Jahre später, also 2030, einen Menschen nachschicken.

Ich stell mir das eigentlich ganz witzig vor so eine Roboter Kolonie auf dem Mond. Kein anderes Land ist Robotern so wohlwollend eingestellt wie die Japaner von demher kann ich mir gut vorstellen dass dieses Projekt mit dem nötigen Ehrgeiz vorangetrieben wird. Immerhin ist es das einzige Land in dem jeder eine elektrische Toilette hat, Roboter die Altepflege übernehmen und Roboter auch schon mal den Lehrer ersetzen.

Die Regierung fördert die Roboterforschung mit enormen Geldern was sich scheinbar auch rechnet. Amtlichen Schätzungen zufolge haben die Umsätze der Maschinenwesen-Industrie im Jahr 2006 knapp sieben Milliarden Euro betragen. Bis 2010 könnten sie demnach auf fast 17 Milliarden, bis 2025 gar auf 46 Milliarden Euro steigen.

Quelle:
Google News
FutureZone

Google zeigt seine Serverfarm

Bisher hat uns Google zwar seine Büroräume in Zürich, Hamburg, China und New York gezeigt. Googles Server waren aber immer ein gut gehütetes Geheimnis.

Nun aber durften Journalisten des Medienunternehmens CNET die “heiligen Hallen” besuchen.

Wie die wenigsten überraschen dürfte werden bei Google keine Serversysteme von Dell oder HP genutzt sondern selbst entwickelt und gebaute Server. Ben Jai der größtenteils für die Entwicklung zuständig ist hat nun vor den wissbegierigen Journalisten einen dieser Server Marke Eigenbau geöffnet und einige grobe technischen Details bekanntgegeben. Die besagten Server (Manhattan Project) wurden 2005 entwickelt und befinden sich mittlerweile in der 7. Generation.

Die Server messen 2HE (Höheneinheit), haben 2 Prozessoren, 2 Festplatten und können 8 Speicherriegel fassen, das Mainboard ist von Gigabyte. Die Plattform basiert auf x86er Architektur mit CPUs sowohl von Intel als auch AMD. Die Server sind in Racks angebracht und diese sind in Containern wie sie bei der Schiffsfahrt oder auf LKWs üblich sind untergebracht. Ein Container fasst 1160 Server. Eine Spezialität der selbstgebauten Server sind 12 Volt Netzteile mit integrierter Batterien die die Stromversorgung sicherstellen sollen bevor die USV anspringt. Dies ist auf Kosten- und Platzgründe zurückzuführen da man dadurch Zentralisierte USV Anlagen einspart und hat außerdem Effizienz Gründe. Auch wenn dieses built-in-battery Design von Google patentiert wurde könnten sie sich vorstellen dies auch zu lizensieren. Die für viele Komponenten benötigten 5V Spannung werden durch einen integrierten Wandler bereitgestellt so dass die Netzeile optimal ausgelastet werden können. Ein Container verbraucht 250 Kilowatt Strom.

Die gesamte Anlage hat einen PUE Wert von 1,19.

Schade dass nicht genauere Details über die verwendeten Komponenten wie CPU Takt, Speichergröße, Speicherkapazität etc. in der Quelle stehen. Außerdem hätten mich die gesamt Anzahl der Container interessiert.

Ergänzung:
Wie ich mittlerweile lesen mußte sind diese Informationen leider nicht sehr aktuell sondern augenscheinlich eine der ältesten Designs die Google noch in Betrieb hat wie dieser Blog zu berichten weiß.

Quelle:
Cnet mit weiteren Bildern
Heise

Anonym im Internet: Anonymizer, Proxy und Tor

Ich möchte an dieser Stelle eine kleine Übersicht geben wie man sich im Internet weitestgehend anonym bewegen kann. Gleich zu Beginn möchte ich aber darauf hinweisen dass völlige Anonymität nur mit großem Aufwand zu realisieren ist.

Da jeder der sich im Internet aufhält die Verbindung über einen Provider herstellt und jeder Provider einen bestimmten IP-Range, also Adressbereich, zugeteilt bekommen hat wovon er eine Adresse dynamisch dem Kunden zuweist und diese auch für jedermann einsehbar ist und die Provider ausserdem verpflichtet sind die personenbezogenen Daten mindestens 6 Monate zu speichern (Vorratsdatenspeicherung), kann man innerhalb diesen Zeitraums jede aufgerufene Seite oder jeden in Anspruch genommenen Dienst (Mail, ICQ, FPT etc.) einer Person lückenlos nachweisen. Folgt man einem Link auf einer Seite sieht die besuchte Seite neben Informationen wie eben der IP Adresse aus der sich der ungefähre Wohnort ermitteln läßt auch Daten wie Browser, Betriebssystem und vieles mehr.

Mann muss nicht unbedingt Dreck am Stecken haben um das mit Mißmut zu sehen. Schliesslich läuft man auch nicht ständig mit einem Schild in der Gegend herum auf dem steht wie man heißt, wo man wohnt, wo man gerade war und wo man hin will.
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Tesla, neues E-Auto mit Platz für die Familie

Der US Automobilhersteller Tesla Motors hat bereits im Jahr 2006 seinen Roadster vorgestellt der ausschliesslich mit Strom “betankt” wurde und hat einen außergewöhnlichen Erfolg verbucht. Noch bevor das schicke Elektroauto im Sommer 2007 auf den Markt kam waren bereits 100 Modelle vorbestellt. Bis zum heutigen Tag wurden immerhin über 250 Modelle verkauft. Das hört sich zwar zunächst wenig an ist aber doch schon ein guter Wert wenn man den teurern Preis von rund 100.000$ bedenkt. Doch diesen Erfolg will das Unternehmen nun toppen und zwar mit dem brandneu vorgestellten Tesla Model S.


Mit dieser Elektro Limousine die bis 2011 auf den Markt kommen soll ist nun die Eroberung des Massenmarkts geplant. Wenn man sich die technischen Details und auch den angestrebten Preis einmal ansieht könnte der Plan aufgehen.
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Ghostnet, ein Spionagenetzwerk

Die Rechner von Botschaften, Außenministerien, der Nato und sogar des Daila Lama wurden ausgespäht. Der Betreiber des Netzwerkes ist zur Stunde noch unbekannt die ersten Ermittlungen ergaben allerdings dass die Rechner die hauptsächlich für den Angriff genutzt wurden in China stehen. Das Chinesische Konsulat dementierte jedoch sofort irgendetwas mit dieser Spionage Aktion zu tun zu haben. 1295 Rechner in 103 Staaten sollen laut dem Munk Center for International Studies mindestens betroffen sein. Hauptaugenmerk des Angriffes galten den Regierung von Süd- und Südost Asien es sind aber ebenfalls Rechner in Brüssel, London und New York befallen. Das Netzwerk ist noch immer aktiv und bietet Möglichkeiten zur Auslesen von Kameras und Mikrophonen so dass auch eine Raumüberwachnung zur Stunde nicht ausgeschlossen werden kann.

Das Netzwerk soll über einen Zeitraum von 2 Jahren aufgebaut worden sein und wurde entdeckt als die Mitarbeiter des Dalai Lama die Kanadier gebeten hatten ihre Rechner auf schädliche Software hin zu untersuchen.

Es ist erstaunlich mit welcher Hartnäckigkeit die Cyberkriminalität zu- und welche Formen diese mittlerweile annimmt. Ich bin doch ein wenig verwundert dass dieses Spionagenetzwerk so lange unentdeckt bleiben konnte, immerhin wurden hier einige Computersysteme ausgespäht die über einen hohen Sicherheitsstandard verfügen sollten.

Quellen:
Tagesschau
News Daily

Konkurrenz für Google – Wolfram Alpha, die Antwortmaschine

Suchmaschine war gestern. Das Mathegenie Stephen Wolfram aus England möchte mit seiner Antwortmaschine im Mai diesen Jahres das Suchen nach Informationen revolutionieren.

Das Vorhaben ist ehrgeizig und nicht einfach zu realisieren. Die von dem renommierten Mathematiker und Physiker entwickelte Antwortmaschine wird anders als herkömmliche Suchmaschinen nicht Internetseiten nach Phrasen oder Texten durchsuchen sondern anhand einer eigenen Datenbank Bezüge und Relationen herstellen. Einhundert Mitarbeiter sind ständig damit beschäftigt Daten, Fakten und Zusammenhänge genaustens zu prüfen und im System zu hinterlegen. Es ist ein Versuch eine Art künstliches Gehirn zu entwickeln das anhand der bekannten Informationen Benutzerfragen individuell beantwortet.

Ich werde das Projekt im Auge behalten und in Kürze noch einige Fakten dazu nachreichen.

Die “Antwortmaschine” ist hier zu erreichen. Ebenfalls auf dem neuesten Stand halten kann man sich durch besuchen des Entwickler Blogs.

Zensur in Deutschland – Provider filtern das Internet

Letzte Woche hat Familienministerin von der Leyen die Sperrung von Internetseiten die Kinderpornografische Bilder zum Inhalt haben gefordert und mit radikalen Mitteln demonstriert wie leicht man diese besuchen kann. Und erst vor ein paar Tagen tauchte die australische Internetzensurliste bei Wikileaks auf und wir alle haben den Kopf geschüttelt als wir die Liste gelesen haben. Was für Seiten sollten da teilweise bitte geblockt werden? 2.395 Webseiten und selbst wenn ich für die Zensur wäre hätte ich wohl kaum mehr als eine handvoll gefunden die es Wert wären sie zu blocken. (Natürlich habe ich nicht alle Seiten gesichtet) “Zum Glück kann uns sowas in Deutschland nicht passieren” habe ich mir, und einige andere sich sicher auch, gedacht. Doch für Wikileaks nahm das ganze kuriose Formen an als gestern Abend die Wohnung des Domaininhabers durchsucht wurde.
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