Archive for April, 2009

Roboter auf dem Mond

Die Besiedlung des Mondes klingt eigentlich wenig sinnvoll aber die Japaner haben da so ihre eigenen Vorstellungen.

Da sie im Asiatischen Weltraumrennen momentan nicht so gut dastehen lassen sie sich so einiges einfallen. Nachdem sie 2008 aus Angst vor den Koreanern ein Gesetzt erlassen haben das die militärische Nutzung der Erdumlaufbahn erlaubt und sie 2008 erfolgreich eine Rakete ins Weltall geschickt haben wollen sie jetzt richtig durchstarten und haben Pläne veröffentlicht bis 2020 einen zweibeinigen Roboter auf dem Mond spazieren zu lassen und eine Art Roboter Kolonie zu errichten.

Sollte ihnen das gelingen wollen sie 10 Jahre später, also 2030, einen Menschen nachschicken.

Ich stell mir das eigentlich ganz witzig vor so eine Roboter Kolonie auf dem Mond. Kein anderes Land ist Robotern so wohlwollend eingestellt wie die Japaner von demher kann ich mir gut vorstellen dass dieses Projekt mit dem nötigen Ehrgeiz vorangetrieben wird. Immerhin ist es das einzige Land in dem jeder eine elektrische Toilette hat, Roboter die Altepflege übernehmen und Roboter auch schon mal den Lehrer ersetzen.

Die Regierung fördert die Roboterforschung mit enormen Geldern was sich scheinbar auch rechnet. Amtlichen Schätzungen zufolge haben die Umsätze der Maschinenwesen-Industrie im Jahr 2006 knapp sieben Milliarden Euro betragen. Bis 2010 könnten sie demnach auf fast 17 Milliarden, bis 2025 gar auf 46 Milliarden Euro steigen.

Quelle:
Google News
FutureZone

G20 beschliesst die IWF darf Geld drucken

Harte Zeiten. Unsere gewählten Repräsentanten (die zusammen mehr als 80% der Weltwirtschaftskraft und rund zwei Drittel der Weltbevölkerung repräsentieren) haben beim aktuellen G20 Gipfel beschlossen dass die IWF Sonderziehungsrechte erhält um zusätzliche 250 Milliarden Dollar auf den Markt zu bringen. Dieses Geld dürfen sie quasi selbst drucken. Damit soll es ermöglicht werden den armen Länder die sich die Konjunkturpakete nicht wie die Industriestaaten leisten können unter die Arme zu greifen. So ist auch sichergestellt dass sich wirklich jeder weiter schön verschulden kann.

Damit befinden wir uns auf dem besten Weg einer Weltwährung.

Einige Interessante Nachrichten dazu:

Spiegel – Der goldene Schuss TIP!
Süddeutsche – Der Billionen Trick
Die Presse – Mehr Macht und Geld für IWF

Hyper Inflation wir kommen. strong

History of the Internet

Kleines englischsprachiges Filmchen von Melih Bilgil aus Mainz über die Entstehung und die Hintergründe des heutigen Internet.


History of the Internet from PICOL on Vimeo.

Diskussion vor N-TV Interview

Ich hätte nicht gedacht dass sich der Nachrichtensprecher und der “live” zugeschaltete Experte vor den doch recht knappen Interviews so angagiert unterhalten. Dieses Video zeigt allerdings auf eine symphatische Art und Weise wie oftmals vor dem eigentlichen Interview eine für die Öffentlichkeit unsichtbare Diskussion betrieben wird. Es geht um die unstabile Börsensituation der Hypo Real Estate und wie sich der Staat diesbezüglich verhalten soll.

Gefällt mir sehr gut dieses Video und ich denke Freddy war auch zufrieden :) Besonders schön auch wie der Experte jede Chance nutzt um mit den Frauen in der Börse zu flirten.

Google zeigt seine Serverfarm

Bisher hat uns Google zwar seine Büroräume in Zürich, Hamburg, China und New York gezeigt. Googles Server waren aber immer ein gut gehütetes Geheimnis.

Nun aber durften Journalisten des Medienunternehmens CNET die “heiligen Hallen” besuchen.

Wie die wenigsten überraschen dürfte werden bei Google keine Serversysteme von Dell oder HP genutzt sondern selbst entwickelt und gebaute Server. Ben Jai der größtenteils für die Entwicklung zuständig ist hat nun vor den wissbegierigen Journalisten einen dieser Server Marke Eigenbau geöffnet und einige grobe technischen Details bekanntgegeben. Die besagten Server (Manhattan Project) wurden 2005 entwickelt und befinden sich mittlerweile in der 7. Generation.

Die Server messen 2HE (Höheneinheit), haben 2 Prozessoren, 2 Festplatten und können 8 Speicherriegel fassen, das Mainboard ist von Gigabyte. Die Plattform basiert auf x86er Architektur mit CPUs sowohl von Intel als auch AMD. Die Server sind in Racks angebracht und diese sind in Containern wie sie bei der Schiffsfahrt oder auf LKWs üblich sind untergebracht. Ein Container fasst 1160 Server. Eine Spezialität der selbstgebauten Server sind 12 Volt Netzteile mit integrierter Batterien die die Stromversorgung sicherstellen sollen bevor die USV anspringt. Dies ist auf Kosten- und Platzgründe zurückzuführen da man dadurch Zentralisierte USV Anlagen einspart und hat außerdem Effizienz Gründe. Auch wenn dieses built-in-battery Design von Google patentiert wurde könnten sie sich vorstellen dies auch zu lizensieren. Die für viele Komponenten benötigten 5V Spannung werden durch einen integrierten Wandler bereitgestellt so dass die Netzeile optimal ausgelastet werden können. Ein Container verbraucht 250 Kilowatt Strom.

Die gesamte Anlage hat einen PUE Wert von 1,19.

Schade dass nicht genauere Details über die verwendeten Komponenten wie CPU Takt, Speichergröße, Speicherkapazität etc. in der Quelle stehen. Außerdem hätten mich die gesamt Anzahl der Container interessiert.

Ergänzung:
Wie ich mittlerweile lesen mußte sind diese Informationen leider nicht sehr aktuell sondern augenscheinlich eine der ältesten Designs die Google noch in Betrieb hat wie dieser Blog zu berichten weiß.

Quelle:
Cnet mit weiteren Bildern
Heise

Anonym im Internet: Anonymizer, Proxy und Tor

Ich möchte an dieser Stelle eine kleine Übersicht geben wie man sich im Internet weitestgehend anonym bewegen kann. Gleich zu Beginn möchte ich aber darauf hinweisen dass völlige Anonymität nur mit großem Aufwand zu realisieren ist.

Da jeder der sich im Internet aufhält die Verbindung über einen Provider herstellt und jeder Provider einen bestimmten IP-Range, also Adressbereich, zugeteilt bekommen hat wovon er eine Adresse dynamisch dem Kunden zuweist und diese auch für jedermann einsehbar ist und die Provider ausserdem verpflichtet sind die personenbezogenen Daten mindestens 6 Monate zu speichern (Vorratsdatenspeicherung), kann man innerhalb diesen Zeitraums jede aufgerufene Seite oder jeden in Anspruch genommenen Dienst (Mail, ICQ, FPT etc.) einer Person lückenlos nachweisen. Folgt man einem Link auf einer Seite sieht die besuchte Seite neben Informationen wie eben der IP Adresse aus der sich der ungefähre Wohnort ermitteln läßt auch Daten wie Browser, Betriebssystem und vieles mehr.

Mann muss nicht unbedingt Dreck am Stecken haben um das mit Mißmut zu sehen. Schliesslich läuft man auch nicht ständig mit einem Schild in der Gegend herum auf dem steht wie man heißt, wo man wohnt, wo man gerade war und wo man hin will.
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Staatsverschuldung, wem gehört Deutschland?

In den Nachrichten hören und lesen wir von der erneuten Rekord Staatsverschuldung Amerikas mit unvorstellbaren 11.052.680.260.176 Dollar (= 8,29 Billionen Euro = 8.290 Milliarden). Ich habe mich gefragt wie steht es eigentlich mit der Deutsche Schuldenlast und bin auf ernüchternde Ergebnisse gestossen. Mit 1.623.737.000.000 Euro (1,62 Billionen Euro = 1.623 Milliarden) stehen wir nämlich auch nicht viel besser da. Während die USA eine pro Kopf Verschuldung von ca. 27.000 € aufweist kommt Deutschland immerhin auf 19.744 €.

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