Wer bisher im Privaten oder Seim-Professionellen Bereich 3D-Modelle erstellt hat hätte sich höchstens in den kühnsten Träumen vorstellen können diese als Plastisches Modell direkt zu Hause erstellen zu können. Doch genau dass will HP jetzt ermöglichen.

Möglich wird dieses Vorhaben durch die Kooperation von HP mit Stratasys. Stratasys bietet schon länger günstigere 3D-Drucker Modelle die hauptsächlich durch Hobby Bastler vorangetrieben wurden die auf Basis des Makerbots in “Do it Yourself” Manier günstigste Basis 3D-Drucker erstellt haben. Diese 3D-Drucker Marke Eigenbau sind bereits für unter 1000 Dollar zu haben.

Das “günstige” Einsteigermodell von HP-Stratasys wird unter 15.000 Dollar liegen und richtet sich demnach erstmal an kleinere Unternehmen. Wenn man bedenkt dass bisherige Modelle um 40.000 Dollar schwer waren ist das schon ein ziemliches Schnäppchen. Zukünftig sollen die Herstellungskosten allerdings noch signifikant verringert werden so dass der Heimanwender schon bald von dieser Technik profitieren könnte.

Es gibt 2 grundsätzliche Varianten der 3D-Drucker.

1. Aus einem Klotz wird wie mit einer Art Meisel das Modell aus dem Baustoff “geklopft”

oder

2. Das Modell wird Stück für Stück neu geformt.

HP setzt auf die zweite Variante. Als Baustoff wird Thermoplast eingesetzt dass unter Wärme flüssig aufgetragen wird. Das verwendete Verfahren nennt sich Fuse Deposition Modeling.

Ich persönlich habe für einen 3D-Drucker zwar keinen Bedarf aber ich kann mir schon vorstellen dass das für all die Nachwuchs 3D-Designer einen wahnsinnigen Fortschritt darstellen wird. Was die “Toner” bzw. die Thermoplast Scheiben kosten habe ich leider nicht in Erfahrung bringen können.

Quelle:
- Wired

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