Sachen gibts.. Als ich gerade die Backlinks zu meinem 3D-Drucker Post angeschaut habe traute ich meinen Augen nicht. Da gibt es doch tatsächlich eine Konzeptstudie vom einer Studentengruppe Namens fluid interfaces group des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in der ein Essensdrucker, der Cornucopia, entwickelt wurde.

Der Drucker verfügt über mehrere gekühlte Kammern (also quasi den Druckerpatronen) in denen diverse Zutaten gelagert werden. Diese Zutaten werden zu einer Düse weitergeleitet welche sich an einer Schiene befindet die sich sowohl horizontal als auch vertikal bewegen und so die Zutaten zusammenfügen kann. Schicht für Schicht, wie eben bei dem besagten 3D-Drucker.

Damit das ganze dann auch wie ein echtes Essen aussieht und vor allem schmeckt, verfügt die Düse nicht nur über Kühl- und Heizelemente sondern übernimmt auch gleich das Verrühren, Zerkleinern und Aufschäumen der Leckereien. Das Innere dieses, ich nenns mal, Ungetümes kann auf das Grad genau temperiert werden. Bis hier hin unglaublich, aber es wird noch besser.

Der ein oder andere mag es kennen. Man hat höllischen Appetit auf ein bestimmtes Gericht aber zu später Stunde mag man sich doch nicht mehr diese Unmengen an Kalorien reinpfeifen. Kein Problem mit dem Cornucopia (Füllhorn). Man gibt ein auf was man Lust hätte und lässt sich vollautomatisch ein Geschmacklich ähnliches aber Kalorienarmes Essen zubereiten.

Der Drucker ist selbstverständlich mit dem PC verbunden und kann so mit neuen Rezepten versorgt werden. Außerdem soll man direkt übers Internet neue Rezepte “tauschen” können. Ich würde sagen da steht dem nächsten interaktiven Kochduell nichts im Wege.

Also wirklich, meine Meinung dazu ist: Scary. Ich bin für Technik immer zu haben und die Idee ist genial aber irgendwie macht mir das auch ein bisschen Angst. Wenn ich mein Essen nun quasi schon aus dem Internet runterladen kann ist mir das ein wenig zu viel des Guten.

Andererseits.. Ich müsste die Zutaten ja noch immer einkaufen. Vielleicht sollte ich mal die Entwickler anschreiben dass das Ding auf jeden Fall noch die notwendigen Zutaten für meinen Wochenspeiseplan bestellt und liefern lässt. Noch ist ja Zeit, denn immerhin ist das ganze nur eine Konzeptstudie. Ob dieser “Drucker” wirklich wie gewünscht funktioniert müssen wir abwarten.

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Habe mich mal auf der Projekt Seite ein wenig umgesehen und noch ein paar andere interessante Projekte gefunden wie zB Siftables was wirklich sehr cool ist.

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