Seit Anfang des Jahres (1.1.2010) ist das ELENA Verfahren (elektronischer Entgeltnachweis) in Kraft getreten.

ELENA card

Die Wiki schreibt:

Das ELENA-Verfahren (elektronischer Entgeltnachweis) ist ein Verfahren, mit dem zukünftig in Deutschland Einkommensnachweise elektronisch – mit Hilfe einer Chipkarte mit integriertem Zertifikat zur Erstellung qualifizierter elektronischer Signaturen – erbracht werden sollen.

Dabei kann jede beliebige, nach einheitlichem Standard (eCard-API) funktionierende Signaturkarte mit Chip (EC-/Maestro-Card, eGK, ePA etc.) verwendet werden. Das Verfahren beinhaltet die geplante zentrale Speicherung von Arbeitnehmerdaten und die Nutzung dieser Daten durch die Agenturen für Arbeit und weitere Stellen.

Der ursprüngliche Begriff JobCard ist in der Kommunikation mittlerweile durch die Formulierung ELENA – für „elektronischer Entgeltnachweis“ (ELENA-Verfahren) – ersetzt worden (zwischenzeitlich war auch vom elektronischen Einkommensnachweis die Rede). ELENA kennzeichnet ein Verfahren, das als Schlüssel die Chipkarte eines anderen Anbieters verwendet, welche über die Zertifikatsidentitätsnummer dem Teilnehmer zugeordnet wird.

Außerdem bedeutet das es wird nun gesetzlich vorgeschrieben dass alle Arbeitgeber die kompletten Personenbezogenen Daten ihrer Angestellten einer zentralen Stelle übergeben die dort auf Vorrat gespeichert werden. Darunter fallen etwas solche persönlichen Informationen wie Gehalt, Krankheitstage, Fehlzeiten, Abmahnungen, mögliches „Fehlverhalten“ und Streikbeteiligung. Diese Informationen werden dann einer Vielzahl von Behörden zur Verfügung gestellt.

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