Ich bin selbst kein großer Spieler aber hin und wieder packt es einen doch und früher habe ich natürlich auch das ein oder andere Spiel gezockt. Shooter waren/sind zwar nicht mein Hauptgenre aber wie geschrieben bin ich nicht abgeneigt. Gerade im Multiplayer Modus kann man sich hier schnell und spaßig messen. Aktuell habe ich auch einige schnelle Runden QuakeLive gespielt.

Bei allem Respekt vor den Opfern und den Angehörigen von Gewalttaten kann ich keinen offensichtlichen Zusammenahng sehen zwischen Computerspielen und Tötungsdelikten. Ich will nicht sagen dass Computerspiele einen nicht beeinflussen können, das können sie sicher, aber nicht mehr oder weniger als es jedes andere Medium tun kann. Sieht man Statistiken von Ego-Shootern dann ist dies eigentlich einer der besten Belege dafür dass ein Bezug so einfach nicht hergestellt werden kann. In Deutschland gibt es allein für das Spiel Counterstrike ca. 500.000 Spieler. Ich könnte hier jetzt eine Vielzahl von Beispielen schreiben die meiner Meinung nach aufzeigen wie sinnfrei ein Vergleich ist aber ich werde hier nur ein Bild verlinken das im Satire Magazin Titanic erschienen ist

Immerhin nimmt ein Großteil der Politik dies auch so wahr und man denkt nicht ernsthaft über ein Verbot solcher Spiele nach, auch wenn immer wieder solche Forderungen aufkommen, sondern man geht den umgekehrten Weg und will pädagogisch Wertvolle spiele fördern wie dieser News zu entnehmen ist.
Eine durchaus kritische Untersuchung zum Thema Ego-Shooter kann man sich auf folgenem Link ansehen: Gewalthaltige Computerspiele und aggresive Neigungen

Eine etwas makabere Liste der schlimmsten Amok Verbrechen der jüngeren Geschichte kann man sich bei Spreekillers ansehen.